Aus Europa abgeschobene Afghanen sollen zu Hause vor Gericht gestellt werden

Die Taliban sagten, sie seien nicht gegen die Rückkehr aus Europa abgeschobener Asylbewerber, die dort abgelehnt wurden. Aber alle werden vor Gericht gestellt, das ihr weiteres Schicksal bestimmt.

Dies sagte Zabiullah Mujahid, ein Taliban-Sprecher, in einem Gespräch mit Reportern der österreichischen Kronen Zeitung:

„Sie werden vor Gericht gestellt. Das Gericht muss entscheiden, was mit ihnen zu tun ist.“

Menschenrechtler sind überzeugt, dass Afghanen, die längere Zeit im Ausland gelebt und mit der Machtübernahme der Taliban in ihre Heimat zurückgekehrt sind, stärker gefährdet sind als andere Bewohner des Landes.

Der Guardian stellt fest, dass die österreichische Regierung unter Führung von Konservativen von Anfang an eine harte Haltung gegenüber afghanischen Flüchtlingen, Asylsuchenden in der EU, eingenommen hat. In 60 % der Fälle lehnen die Behörden Anträge ab.

Erst am 11. August, wenige Tage vor der Einnahme Kabuls durch die Taliban, hatte das Bundesinnenministerium die Abschiebung von Afghanen in ihre Heimat ausgesetzt. Die Bundesregierung war lange Zeit davon überzeugt, dass Afghanistan ein sicheres Land für die Rückkehr seiner Bürger ist, die in Deutschland kein Asyl erhalten haben. Derzeit warten in Deutschland 30.000 Afghanen ohne Flüchtlingsstatus auf die Ausreise in ihre Heimat.





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