Syrischer Dschihadist wird vor Athener Richter aussagen

Der 27-jährige Syrer, der verdächtigt wird, Mitglied der Terrororganisation „Islamischer Staat“ zu sein, soll am Montag nach seiner Festnahme in der griechischen Hauptstadt am vergangenen Donnerstag vor einem athenischen Richter aussagen.

Der namenlose Verdächtige traf im März 2018 in Griechenland ein und befand sich mit seiner Frau und seinen vier Kindern im Migrantenlager Eleonas in Athen. Dort wurde er eine Weile beobachtet und erschien angeblich in einem Video aus dem Jahr 2014, das in den sozialen Medien veröffentlicht wurde und das Militante des Islamischen Staates und ihre Verfolgung einer Gruppe von Männern vor einer Massenhinrichtung zeigt.

Der Mann soll zugegeben haben, in dem Video aufgetreten zu sein, sagte den Ermittlern in Athen jedoch, dass er nicht an den Hinrichtungen beteiligt gewesen sei.

Zu den Gründen, die zu seiner Verhaftung in der vergangenen Woche führten, gibt es zwei plausible Szenarien. Der erste ist, dass er eine Art Auseinandersetzung mit anderen Bewohnern des Eleonas-Lagers hatte und von der Polizei festgenommen wurde, bevor es zu ernsthafter Gewalt eskalieren konnte. Die zweite betrifft einen Mann, der auf Facebook postet und die Bewohner des Lagers angeblich dazu auffordert, ihn zu verbrennen.

Sein Erscheinen vor Gericht am Montag soll mehr Licht in den Fall bringen.





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