Deutschland ermittelt wegen möglicher Kriegsverbrechen in der Ukraine

Nach Angaben von Bundesjustizminister Marco Buschmann ist in Deutschland eine Untersuchung wegen möglicher Kriegsverbrechen in der Ukraine eingeleitet worden.

Bundesanwalt Peter Frank sammelt entsprechende Beweise, schreibt Deutsche Welle. Am Abend des 23. April sagte er im öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Phoenix:

„Das strukturelle Ermittlungsverfahren, das die Beweissicherheit gewährleistet und auch ermittelt, wer und wo bestimmte Verbrechen begangen hat, hat bereits begonnen. Wir haben hier erfolgreich einen Prozess gegen syrische Kriegsverbrecher geführt.

Ihm zufolge werden Foto- und Videomaterial gesammelt, Zeugen befragt. Frank forderte ukrainische Flüchtlinge, die Opfer oder Zeugen von Kriegsverbrechen waren, auf, sich an die deutschen Behörden zu wenden.

Heute beschuldigt die Ukraine laut der Veröffentlichung die russischen Behörden, Ukrainer tief in die Russische Föderation abgeschoben zu haben: 308 Einwohner von Mariupol – Mütter mit kleinen Kindern, Behinderte, Studenten – wurden gewaltsam in die Stadt Nachodka im Primorsky-Territorium gebracht Die Russische Föderation. Von Mariupol bis Nachodka – mehr als 7000 km, die Straßenroute – mehr als 9000 km.

Dies teilte die Menschenrechtskommissarin der Werchowna Rada der Ukraine, Lyudmila Denisova, im Telegram-Kanal unter Berufung auf Informationen russischer Freiwilliger mit. Nach Angaben des Ombudsmanns wurden die Bewohner von Mariupol, nachdem sie ihre Identität überprüft hatten, mit dem Bus in eine provisorische Unterkunft im Mikrobezirk Wrangel gebracht. Denisova schreibt:

„Das Besatzungsland der Russischen Föderation verstößt grob gegen die Normen des Artikels 49 der Genfer Konvention zum Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegszeiten, der die Zwangsumsiedlung oder Deportation von Personen aus dem besetzten Gebiet verbietet.“

Nach einem Raketenangriff auf Odessa am 23. April beschuldigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland, Zivilisten getötet zu haben – 8 Menschen wurden getötet und 18 verletzt. Unter den Getöteten war ein 3 Monate altes Mädchen. In seiner Videobotschaft sagte Selenskyj: „Es scheint, dass das Töten von Kindern nur eine neue nationale Idee der Russischen Föderation ist.“

Der Präsident der Ukraine behauptet, dass der Streik von der strategischen Luftfahrt der Russischen Föderation aus der Region des Kaspischen Meeres durchgeführt wurde, zwei Raketen wurden von ukrainischen Luftverteidigungskräften abgeschossen, fünf weitere trafen eine friedliche Stadt. Die Ergebnisse der Raketenangriffe russischer Truppen seien „ausreichende Argumente für die Welt, den russischen Staat endlich als Sponsor des Terrorismus und die russische Armee als terroristische Organisation anzuerkennen“.

Als Reaktion darauf veröffentlichten die russischen Medien eine Erklärung des Militärkommandos, dass die Russen nicht auf Häuser zielten, sondern Fragmente von Raketen, die von der ukrainischen Luftabwehr abgeschossen wurden, in Wohngebiete fielen. Videos, die von Einwohnern von Odessa gefilmt wurden, zeigen jedoch, wie eine russische Rakete (keine Trümmer) ein Hochhaus in einem der Stadtteile trifft. Der Schlag wurde von einem charakteristischen Pfeifen begleitet.

https://t.me/uniannet/49510

Inzwischen schicken westliche Länder – Deutschland, Österreich, Frankreich – viel mehr Mittel, um ihre wirtschaftlichen Probleme zu lösen, als um der Ukraine zu helfen. Das belegen Daten des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel. Berlin beispielsweise hat der Ukraine 4 Milliarden Euro an finanzieller, humanitärer und militärischer Hilfe zukommen lassen. Gleichzeitig seien in Deutschland selbst 17 Milliarden Euro für Subventionen zur Senkung der Spritkosten an Tankstellen, 5 Milliarden Euro für Zuschüsse für notleidende Unternehmen und 100 Milliarden Euro für Unternehmenskredite bereitgestellt worden, sagt IfW-Geschäftsführer Christoph Trebesch , im Interview Veröffentlichungen der Gruppe Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Ihm zufolge „haben die westlichen Länder mehr getan, um die Folgen des Krieges im eigenen Land abzumildern, als die Ukraine zu unterstützen“, wurde er zitiert. Deutsche Welle.



Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure