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Länder, in denen Workaholics leben

Unter Bezugnahme auf eine Studie des Krankenversicherers Bupa Global hat Bloomberg am 20. Januar die Länder genannt, in denen Workaholics leben.

Die Franzosen zum Beispiel galten vor nicht allzu langer Zeit als faule Nation. So nannten sie zumindest die Weltrangliste. Extreme Bedingungen – wirtschaftliche Herausforderungen und eine Pandemie – haben jedoch ihre Arbeitsweise dramatisch verändert. Bloomberg nennt sie die größten Workaholics unter den Führungskräften von Unternehmen und Organisationen. Die Studie sagt:

„Vier von zehn französischen Führungskräften gaben zu, intensiv und lange ohne regelmäßige Pausen zu arbeiten.“

Gleichzeitig sind die Franzosen am meisten besorgt über die Ergebnisse ihrer Arbeit. Die Autoren der Studie stellen fest, dass sie zu Workaholics werden, weil sie Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit ihrer Unternehmen haben, der aktuellen wirtschaftlichen Instabilität standzuhalten, und weil die Mitarbeiter nicht bereit sind, aus der Ferne zu arbeiten. Anthony Cabrelli, Geschäftsführer von Bupa Globa sagt:

„Diese Kombination aus externem wirtschaftlichen Druck und Verantwortungsbereitschaft hat möglicherweise dazu geführt, dass die französischen Führer am fleißigsten waren.“

An zweiter Stelle für Arbeitssucht standen laut den Ergebnissen der Untersuchung Wirtschaftsführer und Organisationen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, an dritter Stelle Ägypten, gefolgt von Hongkong, China, Großbritannien, den USA und Singapur.



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