Die verwundbarsten Volkswirtschaften der Welt – Expertenbericht

Analysten der deutschen Ratingagentur Scope Ratings haben die Liste der 95 Länder mit den schwächsten Volkswirtschaften aktualisiert.

Es wurde von Sambia, dem Libanon und Angola angeführt. Das Hauptkriterium ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber externen wirtschaftlichen Risiken. Experten stellen fest, dass die Volkswirtschaften vieler Länder vor dem Hintergrund des Ausbruchs einer weltweiten Pandemie im Jahr 2020 mit einer erheblichen Inflation konfrontiert waren. In diesem Jahr verbessert sich die Coronavirus-Situation jedoch allmählich, sodass die Zentralbanken damit begonnen haben, die Geldpolitik zu straffen.

Der Zusammenstellung der Liste ging eine Studie über die Anfälligkeit gegenüber einer möglichen Zahlungsbilanzkrise und die Fähigkeit des Staates zur Bewältigung der aufgetretenen Schwierigkeiten voraus. Laut Expertenforschung gehören zu den zehn Ländern mit den schwächsten Volkswirtschaften: Sambia, Libanon, Angola, Georgien, El Salvador, Weißrussland, Sri Lanka, Argentinien, Armenien, Türkei.

Russland steht fast in der Mitte der neuen Liste – auf Platz 41, aber im Jahr 2020 waren es 21 Zeilen höher. Scope-Analysten halten den Ausbruch einer Krise in der Russischen Föderation für sehr wahrscheinlich, aber das Land hat alle Chancen, sie relativ leicht zu bewältigen. Experten geben zu:

„Die Neuausrichtung der russischen Wirtschaft in Richtung Autarkie (Selbstversorgung) in den letzten Jahren hat ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen der Außenwirtschaft gestärkt.“

Scope-Experten warnen jedoch: US- und europäische Sanktionen behindern den Zufluss von Investitionen in die Wirtschaft des Landes – das Geschäfts- und Investitionsklima bleibt ungünstig.

Die Ukraine in der Scope Ratings-Liste stieg um 15 Positionen (im Vergleich zu 2018) – ihre nationalen Reserven stiegen auf etwa 30 Milliarden US-Dollar.

Im September hat Deutschlands Scope Ratings die Kreditwürdigkeit Griechenlands von BB auf BB+ angehoben und das Land damit eine Stufe unter Investment Grade gesetzt – laut Berichten die erste Ratingagentur, die dies getan hat. Kathimerin. Christos Staikuras, Finanzminister, kommentierte:

„Die Rating-Agentur hat angesichts der Gesundheitskrise und der weltweit hohen Unsicherheit zum dritten Mal die Zahlungsfähigkeit des Landes angehoben und damit einen weiteren Vertrauensbeweis für Griechenland und seine Perspektiven gegeben. Zweifellos ist dies eine positive Entwicklung, die in jüngster Zeit in die Kette positiver Veränderungen und Verbesserungen der Wirtschaftsleistung aufgenommen wurde.“





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