Krim-Venedig – auf der Halbinsel fielen zwei monatliche Niederschlagsnormen

Ungewöhnliche Regenfälle in der Nacht auf Donnerstag verursachten Überschwemmungen auf der Krim und brachten viele Probleme mit sich. Eine Notsituation auf regionaler Ebene wurde eingeleitet, es gibt keine Todesopfer durch die Katastrophe.

In Kertsch fielen 2 monatliche Niederschlagsraten, Menschen bewegen sich in Booten durch die Straßen. Tatjana Lyubetskaya, Leiterin des hydrometeorologischen Zentrums der Krim, berichtet über die Niederschlagsmenge: in Kertsch 82 mm, in der Straße von Kertsch 73 mm, in Belogorsk 88 mm, in Mysovoye 43 mm, in Simferopol 28 mm.

Auf der Krim wurden 125 Menschen, darunter 28 Kinder, aus den überfluteten Gebieten evakuiert. In Kertsch wurde ein Notstandsregime eingeführt, das später auf die gesamte Halbinsel ausgeweitet wurde. Nach Angaben der Stadtverwaltung werden etwa 300 Gebäude, angrenzende Gebiete und das städtische Krankenhaus überflutet. Neben dem Wasser, das vom Himmel fiel, kam der Fluss Melek-Chesme aus den Ufern. Der Verkehr ist gelähmt. Motorboote sind mittlerweile das beliebteste Fortbewegungsmittel.

Der Leiter der Stadtverwaltung Sergej Borozdin versicherte, dass die evakuierten Einwohner von Kertsch in Erholungszentren und Hotels untergebracht und mit Lebensmitteln versorgt werden. Die Stadt hat die Kontrolle über die Qualität des Wassers verstärkt, die Versorgungsunternehmen desinfizieren es zusätzlich manuell. Die Behörden versprechen, innerhalb weniger Stunden Wasser aus den Straßen der Stadt abzupumpen.

In Feodosia wurden Bäume gefällt, Häuser stromlos gemacht, eine Gaspipeline beschädigt. Aufgrund der Überflutung von Pumpstationen blieben etwa 20.000 Krim ohne Trinkwasser. 16 Basisstationen des Mobilfunks funktionieren nicht, mehr als 100 Umspannstationen sind spannungslos.

Der Chef der Krim, Sergei Aksenov, der das Ausmaß der Schäden während einer Bootsfahrt untersuchte, sagte, die Behörden würden den Schaden an den Bewohnern des östlichen Teils der Halbinsel, wo die Regenfälle Überschwemmungen verursachten, ersetzen. Laut Aksenov starb niemand durch schlechtes Wetter.

Prognostiker sagen voraus, dass sich das Wetter in der Region erst am 18. Juni verbessern wird.

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