Beamte werden von der Nutzung von Autos entbunden

Der neue Reiseplan für Beamte, die zur Arbeit im öffentlichen Dienst kommen und vom Zentrum Athens zum Pyrkal-Komplex im Gebiet Dafni-Imittos versetzt werden, fördert die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Fahrräder als bevorzugtes Transportmittel um mögliche Staus zu kompensieren.

Der Plan sieht vor, dass nur 30-40% der 14.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, die in wenigen Jahren zum „Regierungspark“ auf dem ehemaligen Industriegelände pendeln werden, mit dem Auto pendeln werden.

Genauer gesagt schlägt die Studie vor, den Autofahrern das Leben schwerer zu machen, indem sie das kostenlose Parken in der Gegend verbieten, die Hauptstraßen auf eine Fahrspur reduzieren und andere Maßnahmen ergreifen, die sie zwingen, öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrräder zu benutzen. Kritiker verweisen auf das Fehlen jeglicher Bestimmungen oder Maßnahmen zur Bewältigung der Auswirkungen des Umzugs von neun Ministerien aus dem Zentrum Athens sowie auf die Probleme, die diese Verbote für die Anwohner und ihre Gäste schaffen werden.

Der Plan wird in den kommenden Tagen bei einer Sitzung des Regionalrates von Attika diskutiert. Die Verkehrsstudie sieht auch nicht die Folgen der Verlagerung der Arbeitsplätze von 14.000 Menschen in die überwiegend von Wohngebieten geprägte Gemeinde Dafni-Imittos vor. Die Zahl der Menschen, die ihre Arbeit in diesen verlagerten öffentlichen Räumen verrichten werden, wird auf 1.000 pro Tag geschätzt, von denen 48 % private Autos und 22 % öffentliche Verkehrsmittel nutzen werden. Diese Zahl soll jedoch mit fortschreitender Digitalisierung von Dienstleistungen sinken.

Ein ausgedehntes Radwegenetz wird ebenfalls vorgeschlagen. Laut einer Verkehrsstudie könnten die erwarteten 4.770 Autos, die das Gebiet stauen werden, auf 1.893 reduziert werden, wenn kontrolliertes Parken eingeführt und der öffentliche Nahverkehr verbessert wird.

PS Ich sympathisiere mit den Bewohnern dieser Gegend. Es war schon immer schwierig, dort einen Parkplatz zu finden, und jetzt wird es noch schlimmer. Schließlich ist es nicht so einfach, Beamte auf Fahrräder umzusteigen. Athen ist eine Stadt, die auf den Hügeln liegt und über das gesamte Gebiet verstreut ist. Nicht jeder wird in der Lage sein, entlang der aktuellen sogenannten zu fahren. Radwege von einem Ende der Stadt zum anderen.



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